Mixed Reality – was ist das überhaupt?

Überall hört man von Mixed Reality, Virtual Reality, Augmented Reality – aber was ist das überhaupt alles? Wir haben hier eine kleine Zusammenfassung für dich, um im Zeitalter des digitalen Wandels und technologischen Fortschritts nicht den Überblick zu verlieren.

Die Realitäten

    1. Mixed Reality
      Der Begriff Mixed Reality umfasst alle Arten von angereicherter Realität (also z.B. Augmented und Virtual Reality (AR und VR)).

    2. Augmented Reality (AR)
      Der Begriff Augmented Reality beschreibt virtuelle Gegenstände (abgebildet durch z.B. Smartphone, Tablet oder AR-Brille) in der tatsächlichen Realität – quasi eine erweiterte Realität. Das wohl bekannteste Beispiel: Pokemon Go.

    3. Virtual Reality (VR)
      Der Begriff Virtual Reality beschreibt eine völlig neue virtuelle Realität. Die tatsächliche Welt wird durch eine virtuelle ersetzt.

Das Tracking (AR)

    1. Oberflächenerkennung
      Das Gerät erfasst mit der Gerätekamera die Umgebung des Nutzers, erkennt und verarbeitet die Oberfläche sowie deren Entfernung und platziert das virtuelle Objekt auf der erfassten Oberfläche.
      Beispiele wären hier eine Tischplatte oder ganz einfach der Boden. Mittlerweile ist es ebenfalls möglich vertikale Flächen wie z.B. Wände zu erfassen und die Modelle dort abzubilden. Hier benötigt die zu erkennende Fläche jedoch ein erkennbares Muster oder eine raue Struktur.

    2. Markererkennung
      Das Gerät erfasst mit der Gerätekamera einen zuvor definierten und im System hinterlegten Marker, erkennt und verarbeitet diesen sowie dessen Entfernung und platziert das virtuelle Objekt auf dem erfassten Marker.
      Ein Beispiel wäre hier eine Produktabbildung in einer Zeitschrift, welche beim Scannen mit der Gerätekamera das abgebildete Produkt in Augmented Reality (AR) anzeigt.

    3. AR Cloud
      Zukünftig ebenfalls ein sehr wichtiges und brandaktuelles Thema: die AR Cloud. Sie beschreibt eine Art 3D-GPS, welche Augmented Reality-fähigen Geräten ermöglicht, sich untereinander auszutauschen und sich auf den Millimeter genau im dreidimensionalen Raum zu orientieren. Ein Nutzer soll dabei ein Objekt/Modell in der echten Welt an einem Ort platzieren können, welches andere Nutzer an der selben Stelle finden können.
      Derzeit existiert die AR Cloud noch nicht, es wird jedoch dafür geforscht und daran gearbeitet.

      Sowohl die Marker- als auch die Oberflächenerkennung kannst du gerne in unserer AR Viewer App (Markererkennung: mit unserem Beispielmarker) ausprobieren!

Die Geräte

    1. Mobile (Smartphone und Tablet)
      Es gibt viele Augmented Reality und Virtual Reality Apps (z.B. unser AR Viewer oder VR Viewer), die speziell für die Nutzung auf mobilen Endgeräten entwickelt wurden. Sehr viele Geräte unterstützen mittlerweile Augmented Reality – sowohl iOS (Apple)-Geräte als auch Android-Geräte. Alle Geräte, die Augmented Reality unterstützen, findest du hier: https://developers.google.com/ar/discover/supported-devices
      Hier werden vor allem native Apps verwendet.

      Ebenfalls existieren speziell für Webbrowser entwickelte Augmented Reality-Erfahrungen. Hier muss keine zusätzliche App installiert werden. Diese Anwendungen werden WebApps genannt.
      Es können verschiedene SDKs wie z.B. „8th Wall“ verwendet werden. Dort kann WebAR mit einem mobilen Gerät getestet werden.

      Die Interaktion findet über die Touchfunktionalität des Geräts statt (Vergrößern, Verkleinern, Verschieben des Inhalts). Die Bewegung, um die Objekte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, findet häufig in der tatsächlichen Realität statt.

    2. Brillen
      Auch durch verschiedene Brillen kann AR und VR erlebt werden.
      Smart Glasses kommen bei der erweiterten Realität (Augmented Reality) zum Einsatz. Der Nutzer sieht seine Umgebung und bekommt verschiedene Einblendungen wie z.B. die Uhrzeit in AR angezeigt. Beispiel: die Focals von North
      Die Virtual Reality-Brillen sind hingegen nicht auf das Tragen im Alltag ausgelegt. Hier soll der Nutzer gezielt vollständig in einer andere Realität abtauchen. Beispiel: die Oculus Quest.
      Die Bewegung, um die Objekte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, findet häufig in der tatsächlichen Realität statt, in VR-Anwendungen werden teilweise auch Controller eingesetzt.

Die Inhalte

    1. 3D Modelle
      Da sich Nutzer mit AR (und VR Geräten) im Raum bewegen können, bietet sich der Einsatz von 3D Modellen an, sodass der Nutzer das Modell von allen Seiten betrachten kann.

    2. 2D Modelle
      Für manche Use Cases bietet sich der Einsatz von 2D Modellen an, wie z.B. die Abbildung eines Objektes an einer vertikalen Fläche oder die Anzeige eines Bildes/Videos.

    3. Audio
      Auch Geräusche können im dreidimensionalen Raum positioniert werden, sodass sich der Klang je nach Position des Nutzers unterscheidet.
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